In Wackersdorf fällt die Entscheidung im ADAC Kart Masters Am 13.-14.September trifft sich Deutschlands Kartelite zum großen Finale um das ADAC Kart Masters. Europas größter Automobilclub hat 2008 die neue Kartserie ins Leben gerufen und verspricht sich zusätzliche Impulse für den Nachwuchs-Motorsport in Deutschland. Dabei wird nicht nur um Punkte oder Pokale gefahren, sondern um einen Preisgeldtopf von 25.000 Euro und die Möglichkeit, bei einer siegreichen Saison einen Test in der ebenfalls neu geschaffenen ADAC Formel Masters zu absolvieren. Die Resonanz bei den bisherigen 4 Läufen war in Deutschland überwältigend und führte zu Rekord - Starterfeldern, die so manche Planung über den Haufen geworfen hat und völlig neue Ausgangspositionen verlangte. Dies trifft auch auf Maximilian Koch aus Oberwiesenthal zu, der in der KF3-Kategorie seine erste Saison mit Erfolg fährt. Auf das Finale in Wackersdorf hat sich der ADAC Sachsen-Junior-Pilot bestens vorbereitet und nutzte in den letzten Wochen zwei Veranstaltungen zu Trainingszwecken. Ende August war er auf dem Flämingring in Niedergörsdorf dabei. Dort holte Max die Plätze 3 und 4. Dieses Rennen zählte als Wertungslauf zum Ostdeutschen ADAC Kart Cup. Vor 14 Tagen kämpfte Koch in Belleben beim 4.Lauf zur DMV-Meisterschaft mit. In Sachsen-Anhalt passierte etwas Kurioses. Im ersten Lauf ging alles glatt. Max startete von Position 8 und wurde am Ende Siebenter. Im zweiten Rennen arbeitete sich der Oberwiesenthaler kontinuierlich nach vorn. Als er auf Rang drei lag beendete die Rennleitung irrtümlich den Lauf und zeigte viel zu früh die Zielflagge. Nach einer halben Stunde wurde neu gestartet. Hier war Max in einer Startkollision verwickelt. Mit krummer Achse und Lenksäule rettete er sich im Ziel auf Platz acht. Das gleiche sollte im dritten Tageslauf der KF3 passieren. Max startete von der achten Position aus. Der Start verlief nicht reibungslos. Nach dem er in einen Crash verwickelt war, hetzte er dem Feld hinterher und belegte wie in Lauf 2 Rang acht. Beim Finale gelang Koch dann Platz sieben. Das letzte Tagesrennen in Belleben ging ohne große Kollisionen über die Bühne.
Der Kartsport hat unwahrscheinlich an Dynamik gewonnen“, sagt Vater Tilo Koch. Er blickt optimistisch in die Zukunft. Max zählt in der KFR zu den jüngsten Piloten und wird seinen Weg machen. Koch, der vom Oberwiesenthaler Gymnasium auf eine Privatschule nach Crottendorf wechselte, hat 2008 reichlich Erfahrungen sammeln können und hofft im nächsten Jahr in der KF3 recht gut bestehen zu können. Jetzt wartet in Wackersdorf das große ADAC Kart Masters - Finale auf den 12-jährigen. Da wird es wie immer bereits in der Qualiläufen heiß hergehen. R.S.
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